Passionsmusik mit neuem Kantor

Seit Ende letzten Jahres vertritt Richard Wintsche die Briesnitzer Kantorin Alexandra Skiebe. Nach den ersten Aufgaben wie Musikalische Exequien mit der Kleinen Kantorei und die Advents- und Weihnachtsmusiken kommt nun das erste Konzert auf ihn zu. Gelegenheit, dass er sich auf dieser Seite selbst vorstellt:

Auch wenn ich weiß, dass mein Name in den letzten Wochen oft genug gefallen ist, stelle ich mich nochmal vor: Ich heiße Richard Wintsche. Ich habe in den letzten Jahren an der Hochschule für Kirchenmusik studiert, habe vor wenigen Monaten meine letzte Prüfung abgelegt und habe mich sofort erfolgreich bewerben können

Im Studium der Kirchenmusik wird eine unglaubliche Palette an Fertigkeiten beigebracht: Von Grundlegenden wie Chor-, Orchester- und Posaunenchorleitung, über Instrumenten wie z.B. Klavier, Orgel, Posaune, zu theoretischen Fächern wie Musiktheorie und Komposition, über „alte“ Musik wie Gregorianik und liturgischen Gesang bis hin zu Modernen wie Popularmusik und Taizé-Gesängen, um nur einiges zu nennen, habe ich in den letzten Jahren vermittelt bekommen und darf dies nun mit ihrer Gemeinde teilen.

Es ist mir ein besonderes Anliegen die musikalischen Traditionen in dieser Gemeinde nicht abreißen zu lassen und deshalb lade ich gerne nochmal zu einer Beteiligung in unseren musikalischen Gruppen ein, da die Vorbereitungen zur Advents- und Weihnachtszeit bereits im Gange sind:

Es grüßt Sie,

Richard Wintsche

Johannespassion

von Heinrich Schütz

Am Karfreitag vor zwei Jahren haben wir sie zum ersten Mal aufgeführt: die Johannespassion von Heinrich Schütz und nicht von Bach wie all die Jahrzehnte zuvor. Klar, haben wir sie auch ein bisschen vermisst, die großen, bekannten Choräle, die mitreißenden Rhythmen – Lasset ihn uns nicht zerteilen – die himmelstürmenden Chöre.
Wie still ist dagegen Schütz Johannespassion, still und zugleich meisterlich und damit sehr passend zur Sterbestunde Jesu

Plakat: Theresa Steinhäuser

Auf dem Berge, da wehet der Wind…

Noch kurz vor der letzten Vorweihnachtsprobe hatten wir einen kleinen Auftritt beim Fest der Freiwilligen Feuerwehr in Pennrich. Wer konnte das beim Zusammenstellen des Programms schon wissen: „Auf dem Berge, da wehet der Wind, da wiegt die Maria ihr Kind“. Und wie der Wind ging! Wir hatten Not uns und vor allem die Noten vor Sturm und Regen zu schützen. Aber wir wurden mit Begeisterung empfangen: die Feuer brannten, die Bratwurstgrills dampften und der Glühwein duftete. Aber seht selbst:

Musikalische Exequien

Am 25. November, dem Ewigkeitssonntag, gedenken wir der Verstorbenen des vergangenen Jahres. Es erklingen die Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz in der Briesnitzer Kirche um 15.00 Uhr. Es musizieren Michael Poscharsky (Kontrabass), Henrike Enger-Bodinus (Orgel) und die kleine Kantorei mit Solisten. Die Leitung hat Richard Wintsche.

cof

Danke, Robert Schad!

Die Krönungsmesse ist nun Geschichte, ein halbes Jahr Zusammenarbeit auch. Erstmal kann die Briesnitzer Kantorei nur eines sagen für dieses gemeinsame Erlebnis:

Danke Dir, Robert Schad!

Während dieser Aufnahme bekommt Robert noch einmal Mozarts „Abendruhe“ von der Briesnitzer Kantorei gesungen. Aber das sieht man, oder?

Hier nun eine Fotogalerie zur Erinnerung an das schöne Konzert:

Krönungsmesse C-Dur, KV 317, Wolfgang Amadeus Mozart

Unter der Leitung von Robert Schad führen wir auf:

Die Krönungsmesse, C-Dur, KV 317 von Wolfgang Amadeus Mozart
und
aus den Hymnen op. 96 von Felix Mendelssohn Bartholdy

Am Sonntag, 4.11.2018 um 17 Uhr in der Kirche Dresden-Briesnitz

Es musizieren:

Friederike Beykirch (Sopran)
Julia Böhme (Alt)
Florian Neubauer (Tenor)
Bernhard Hansky (Bass)
Briesnitzer Kantorei, Orchester Dresdner Musiker

Wie immer sind Karten erhältlich bei:
Buchhandlung Kober, Warthaer Str. 6
Pfarramt Briesnitz (Alte Meißner Landstr. 30)
Konzertkasse Dresden im Florentinum (Ferndinandstr. 12)

Auch dieses Jahr bieten wir unseren Karten-Lieferservice an.

Infos unter www.briesnitzer-kantorei.de

© Theresa Steinhäuser

Krönungsmesse

Aus der Reihe: so wird ein Konzert vorbereitet.
In der Fahrradtasche einige Bögen A3-Karton. Nicht viel mehr als 10€ wert. Dazu kommen 4 Dateien mit den Eintrittskartenlayouts. In der Druckerei kommt beides zusammen und schon fahre ich mit einem Wert von einigen Tausend Euro nach Hause.

Ihr könnt die Karten natürlich bald kaufen: 4. November, Krönungsmesse von Mozart.

© Theresa Steinhäuser